Dysplasiesprechstunde

Abklärungsuntersuchung in der Dysplasiesprechstunde

Bereits seit 2009 durch OnkoZert zertifizierte Einrichtung. Profitieren Sie von meiner Erfahrung.

Abklärungsuntersuchung für Ihre Sicherheit

In der zertifizierten Dysplasiesprechstunde stehe ich Frauen mit Erkrankungen an Gebärmutterhals (Portio), Scheide (Vagina) und äußeren Geschlechtsorganen (Vulva) zur Verfügung, die zum Zweck der Beratung und genauen Abklärung dieser Veränderungen von ihren FrauenärztInnen überwiesen werden. Neben Krebsvorstufen (Dysplasien), kann es sich aber auch um harmlose Feigwarzen (Condylome) oder um chronisch-entzündliche Veränderungen, wie etwa einen Lichen sclerosus, handeln.

Die Kolposkopie - wann wird sie durchgeführt?

Die Beurteilung des Muttermundes und der Scheide unter Vergrößerung (Kolposkopie) dient dazu, auch Befunde zu erkennen, die sehr klein sind. Es kann sich um Tumore und Vorstufen von Krebs handeln, aber auch um blutende Stellen, geschädigte Schleimhaut oder andere Veränderungen.

Insbesondere wird die Kolposkopie im Rahmen der Früherkennung von Krebs am Gebärmutterhals (Zervixkarzinom) eingesetzt. Mit der Untersuchung können bereits kleine Wucherungen festgestellt werden, wenn diese ohne Vergrößerung noch lange nicht auffallen. Auch können verdächtige Stellen von nicht krankhaften Veränderungen unterschieden werden. Eine Kolposkopie mit dem Zweck, Krebs zu erkennen, wird nicht nur als Früherkennungsmaßnahme durchgeführt. Sie kann nämlich ebenfalls erfolgen, wenn ein Abstrich (Pap-Test) ein auffälliges Ergebnis hatte oder eine HPV-Infektion (Infektion mit dem Humanen Papillom-Virus) festgestellt wurde. HPV ist ein Risikofaktor für Gebärmutterhalskrebs.

Mit der Kolposkopie können auch einige weitere Krankheiten an der Schleimhaut aufgefunden werden, beispielsweise Endometriose (Gebärmutterschleimhaut an unnatürlichen Stellen), Blutungen oder weitere Störungen. Des Weiteren kann vom Prinzip her mit dem Kolposkop auch an ganz anderen Körperstellen eine mikroskopische Betrachtung erfolgen: an den Schamlippen, an der Haut, an den Brustwarzen oder auch am Penis.

Wie funktioniert eine Kolposkopie?

Bei der Kolposkopie erfolgt die Betrachtung der Schleimhaut von Muttermund und Scheideninnerem durch ein spezielles Lupeninstrument, das Kolposkop. Durch dieses Kolposkop kann eine bis zu 40fache Vergrößerung erreicht werden. Befunde an der Schleimhaut können auch dann erkannt werden, wenn sie noch sehr klein sind. Die Veränderungen werden begutachtet, der Arzt achtet auf die Form, die Färbung und die Begrenzung innerhalb der normalen Schleimhaut.

Nach dem Auftragen von Essigsäure stellen sich einige Befunde noch deutlicher dar. Ähnlich ist es mit Jod. In der so genannten Schiller-Jodprobe heben sich krebsverdächtige Stellen vom umliegenden Gewebe ab, da die unveränderte Schleimhaut angefärbt wird, die Wucherungen jedoch nicht. Die Kolposkopie kann dazu dienen, auch eine Gewebeprobe zu gewinnen (Biopsie), um diese dann einer Laboruntersuchung zuzuführen.

Worauf muss die Patientin vor der Untersuchung achten?

Der Termin für die Kolposkopie sollte so gewählt werden, dass er nicht mit der Regelblutung zusammentrifft. Einen Tag vor der Untersuchung sollten keine Tampons benutzt werden und kein Geschlechtsverkehr praktiziert werden. Auch Medikamente sollten nicht in die Vagina gegeben werden.

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf „Alle erlauben“ erklären Sie sich damit einverstanden. Weiterführende Informationen und die Möglichkeit, einzelne Cookies zuzulassen oder sie zu deaktivieren, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.